Wohnungsauflösung
Komplette Wohnung auflösen und besenrein an den Vermieter übergeben
Wohnungsauflösung →Startseite › Ratgeber › Entrümpelung vorbereiten: Was Sie vorher klären sollten
Welche Fragen Sie vor dem Termin klären sollten, damit der Räumungstag ruhig verläuft.
Eine gute Entrümpelung entscheidet sich oft schon vor dem Räumungstag. Wer ein paar Fragen vorher klärt, erspart sich Stress, Nachforderungen und verlorene Erinnerungsstücke. Sortieren oder vorräumen müssen Sie dafür nicht – im Gegenteil.
Viele Kunden entschuldigen sich bei der Besichtigung, weil sie „noch nicht aufgeräumt“ haben. Das ist unnötig. Eine Entrümpelungsfirma räumt ohnehin alles. Wichtig ist nur, dass klar ist, was bleiben soll. Markieren Sie diese Dinge mit Klebezetteln, stellen Sie sie in einen eigenen Raum oder machen Sie Fotos und schicken Sie sie vorher.
Bei Messie-Wohnungen ist das oft nicht vollständig möglich, weil vieles verschüttet ist. Dann sollte das Team wissen, wonach es besonders suchen soll.
Klären Sie, bis wann die Wohnung leer sein muss und in welchem Zustand. Reicht besenrein, oder verlangt der Mietvertrag mehr? Müssen Teppichböden raus, dürfen Lampen und Gardinenstangen bleiben? Gehört ein Kellerabteil oder ein Stellplatz dazu? Diese Antworten gehören ins Angebot, sonst gibt es am Übergabetag Ärger.
Wie weit ist es vom Hauseingang bis zur Straße? Gibt es einen Aufzug, darf er benutzt werden? Ist die Straße eng, gibt es Parkplätze? Bei Bedarf muss ein Halteverbot bei der Stadt beantragt werden – das dauert meist einige Tage. Eine seriöse Entrümpelungsfirma fragt danach bei der Besichtigung und übernimmt den Antrag.
Bei einer normalen Wohnungsauflösung ist ein kurzer Aushang im Treppenhaus höflich: „Am Dienstag wird die Wohnung im dritten Stock geräumt, es kann laut werden." Bei einer Messie-Wohnung ist das anders. Hier wünschen sich viele Kunden, dass möglichst niemand etwas mitbekommt. Sprechen Sie mit dem Entrümpler darüber – neutrale Fahrzeuge und geschlossene Säcke sind dann selbstverständlich.
Für die Reinigung nach der Räumung braucht es Licht und Wasser. Melden Sie den Strom deshalb erst zum Übergabetag ab und notieren Sie dann die Zählerstände für Strom und – falls vorhanden – Wasser. Wasser läuft bei Mietwohnungen meist über die Nebenkosten.
Sie müssen nicht die ganze Zeit dabei sein. Sinnvoll ist, zu Beginn kurz vor Ort zu sein, dem Team die markierten Dinge zu zeigen und offene Fragen zu klären. Danach können Sie gehen und zur Abnahme zurückkommen. Planen Sie für die Abnahme genug Zeit ein, um durch alle Räume zu gehen – auch Keller und Dachboden.
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